Risikohinweise
Der Erwerb und Betrieb einer Photovoltaik-Anlage ist eine langfristige unternehmerische Investition. Neben den Chancen bestehen Risiken, die bis zu einem teilweisen oder – im ungünstigsten Fall – vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Bitte lesen Sie die folgenden Hinweise sorgfältig.
Allgemeines
Die auf dieser Website dargestellten Kennzahlen, Renditen und Berechnungen sind Prognosen auf Basis von Annahmen. Sie sind keine Zusicherung oder Garantie. Vergangene oder prognostizierte Ergebnisse sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Sonnwert erbringt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung. Wir empfehlen, vor einer Investitionsentscheidung fachkundigen Rat einzuholen und die Investition nur mit Kapital zu tätigen, das Sie langfristig entbehren können.
Ertragsrisiken
- Sonneneinstrahlung: Die tatsächliche Einstrahlung kann von den Werten der Ertragsprognose abweichen, auch über mehrere Jahre.
- Technische Verfügbarkeit: Störungen, Defekte, Netzabschaltungen oder Abregelungen durch den Netzbetreiber können zu Ertragsausfällen führen, die nicht immer vollständig ersetzt werden.
- Leistungsminderung: Module können stärker an Leistung verlieren als angenommen.
- Batteriespeicher: Mehrerlöse aus einem Grünspeicher hängen von Preisunterschieden an der Strombörse ab und sind nicht gesetzlich geregelt. Kapazität und Wirkungsgrad des Speichers nehmen mit der Zeit ab; bei einer Miete fällt die Miete unabhängig von den erzielten Mehrerlösen an.
- Negative Strompreise: In Zeiten negativer Börsenstrompreise kann der Vergütungsanspruch entfallen.
Markt- und Regulierungsrisiken
- Strompreis: Nach Ablauf der EEG-Vergütung und in Zeiten, in denen der Marktwert maßgeblich ist, hängen die Erlöse vom Strompreis ab, der deutlich sinken kann.
- Rechtsänderungen: Änderungen des EEG, des Steuerrechts oder anderer Vorschriften können sich nachteilig auswirken.
- Steuern: Steuerliche Effekte hängen von der individuellen Situation ab. Die Finanzverwaltung kann Sachverhalte abweichend beurteilen; Voraussetzungen (z. B. für den Investitionsabzugsbetrag) müssen eingehalten werden, sonst entfallen Vorteile rückwirkend und es können Nachzahlungszinsen anfallen.
Kosten- und Vertragspartnerrisiken
- Kosten: Betriebs-, Wartungs-, Versicherungs- und Reparaturkosten können höher ausfallen als kalkuliert.
- Vertragspartner: Errichter, Betriebsführer, Direktvermarkter, Versicherer oder Verpächter können ihre Verpflichtungen nicht oder nicht vollständig erfüllen oder insolvent werden.
- Bau- und Fertigstellungsrisiko: Bei noch nicht errichteten Anlagen können sich Bau, Netzanschluss oder Inbetriebnahme verzögern oder verteuern; im Extremfall kann ein Projekt nicht realisiert werden.
- Flächenrisiko: Pacht- oder Nutzungsverträge können aus rechtlichen Gründen enden; Rückbaukosten können anfallen.
- Schäden: Nicht versicherte oder unterversicherte Schäden gehen zu Lasten des Eigentümers.
Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken
- Fremdkapital: Bei einer Finanzierung müssen Zins und Tilgung unabhängig von den Erträgen geleistet werden. Ein Fremdkapitalanteil verstärkt Chancen und Risiken. Bei variabler Verzinsung oder Anschlussfinanzierung können höhere Zinsen anfallen.
- Veräußerbarkeit: Für Photovoltaik-Anlagen besteht kein geregelter Zweitmarkt. Ein vorzeitiger Verkauf ist möglicherweise nicht oder nur mit Abschlag möglich.
- Unternehmerisches Risiko: Als Anlagenbetreiber tragen Sie die Pflichten eines Betreibers, etwa gegenüber Netzbetreiber, Finanzamt und Behörden, auch wenn diese Aufgaben weitgehend durch Dienstleister wahrgenommen werden.
Unsere Rolle
Sonnwert (mellow GmbH) vermittelt den Erwerb von Photovoltaik-Anlagen zwischen Projektanbietern und Investoren und erhält hierfür eine Vergütung vom Projektanbieter. Vertragspartner des Kaufvertrags ist der jeweilige Projektanbieter. Maßgeblich sind ausschließlich die Projektunterlagen und Verträge, die Sie vor dem Kauf erhalten.
Stand: Oktober 2026 · [Vor Livegang anwaltlich prüfen lassen]